LAPIDAR – zu den Steinen gehörig

„DEM VERGNÜGEN DER EINWOHNER“

Führung durch die Ausstellung „LAPIDAR– zu den Steinen gehörig“
am Sonntag, den 29. Januar 2023

mit Stefan Pietryga im Kunstraum Potsdam. Beginn: 15 Uhr Dauer: ca. 1 Stunde.
Freier Eintritt.


Eröffnung: Freitag, 06. Januar 2023, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 07.01.– So 05.02.

Ursprünglich bedeutet „lapidar“ „in den Stein gehauen“, eine knappe, gemeißelte Inschrift aus römischer Zeit, wie heute ein Tweet oder eine SMS. Im Begriff steckt die Sprache der Steine, lapidar ist somit die Wahrnehmung architektonischer Elemente aus verschiedenen historischen Schichten. Sie verschwinden im Prozess gesellschaftlicher Umbrüche, geraten in Bedeutungslosigkeit und darüber in Vergessenheit, verlieren dabei ihre Sprache.

„LAPIDAR – zu den Steinen gehörig“ widmet sich diesen historischen architektonischen Stücken beispielhaft. Ihnen gegenüber gestellt werden Positionen zeitgenössischer Künstler:innen, die gemeinsam mit Baufragmenten der Stadt Potsdam einen Parcours bilden, die in einem dialogischen Kontext direkt und indirekt Bezüge aufnehmen. Die zeitgenössischen Arbeiten sind nicht nur „zu den Steinen gehörig“ indem sie Spolien und Fragmenten Potsdamer Architekturgeschichte zugeordnet sind, sondern auch „lapidar“ im eigentlichen Wortsinn: Kurz und bündig wird in ihnen eine formale oder inhaltliche künstlerische Aussage getroffen.

Idee und Konzept
Stefan Pietryga

 
Mit Arbeiten von: Karl-Heinz Adler & Friedrich Kracht. Michael Bach. Ursula Edelmann. Ayse Erkmen. Günter Fruhtrunk. Peter Halley. Herzog&De Meuron. Alicja Kwade. Per Kirkeby. Michael Lüder. Heinz Mack. Michael Morgner. Dorothea Nerlich. Christian Odzuck. Blinky Palermo. Andrea Pichl. Gerhard Richter. Titus Schade. Thomas Schütte. Erik Schmidt. Eva Schwab. Sandra Peters. Rosemarie Trockel. Günther Uecker. Lawrence Weiner.


 


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